Beteiligungsverfahren zur Nationalen Geoinformationsstrategie (NGIS) (Januar 2015)

Um Geoinformation als wesentlichen Rohstoff einer digitalen Gesellschaft zukunftsfähig zu gestalten, haben Bund, Länder und Kommunen die Anforderungen an und den Nutzen von Geoinformationen für Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft im Rahmen einer Nationalen Geoinformationsstrategie festgehalten.

Unter den Leitgedanken des Open Governments von Transparenz, Beteiligung und Zusammenarbeit soll die Strategie mit einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden. Zum 1. Januar 2015 startete auf Basis eines ersten Entwurfs das Online-Beteiligungsverfahren zur Nationalen Geoinformationsstrategie.

Fachleute aus Verwaltung, Wirtschaft oder Wissenschaft sind ebenso eingeladen wie Bürgerinnen und Bürger, sich bis Ende Februar 2015 frühzeitig einzubringen und die Strategie aktiv mit zu gestalten. Machen Sie mit und werden Sie Teil dieses Prozesses und einer offenen Verwaltung!

Die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens werden innerhalb der von Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft etablierten Geodateninfrastruktur Deutschland ausgewertet, weiter diskutiert und nach Beschluss im Lenkungsgremium GDI-DE dem IT-Planungsrat vorgelegt. Die Nationale Geoinformationsstrategie wird anschließend auf den Internetseiten der GDI-DE unter www.gdi-de.org veröffentlicht.

Der Link zum Online-Beteiligungsverfahren lautet: http://ec.europa.eu/eusurvey/runner/NGIS und ist auch über www.geoportal.de zu erreichen. 

Für das Beteiligungsverfahren benötigen Sie etwa 20 bis 30 Minuten.

Ihre Angaben im Online-Beteiligungsverfahren bleiben anonym!

Weiterführende Informationen:

Nach Rücksprache mit dem Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) beziehen sich die Fragen im Online-Beteiligungsverfahren auf einen Sollzustand in der Zukunft.

Anleitung zum Online-Beteiligungsverfahren zur Aufstellung einer Nationalen Geoinformationsstrategie (NGIS)

Nationale Geoinformationsstrategie, Version 0.6

Umfrage der GDI.SW bei den Kreisen, kreisangehörigen Städten und Gemeinden in Südwestfalen zum Thema Kommunalstatistik und Demografie (Mai 2013)

Der Termin für die Veröffentlichung der ersten Ergebnisse des Zensus 2011 steht fest: Am 31. Mai 2013 geben die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder die amtlichen Einwohnerzahlen für Bund, Länder und Kommunen sowie die Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungszählung bekannt.

Mit den Zensusergebnissen steht in Kürze den Kommunen ein wertvoller Datenpool für die Kommunalstatistik zur Verfügung, der als Entscheidungsgrundlage für viele wichtige Fragestellungen der kommunalen Daseinsvorsorge genutzt werden kann. Kommunalstatistik ist eine notwendige Voraussetzung für die Wahrnehmung der kommunalen Planungshoheit: Ohne zuverlässige statistische Informationen aus der eigenen Kommune gibt es keine qualifizierte Planung, keine konstruktive Bürgerbeteiligung und keine fundierten kommunalpolitischen Entscheidungen!

Eines der Hauptziele der Geodateninfrastruktur Südwestfalen (GDI.SW) ist die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich des Geodatenmanagements (siehe auch www.gdi-sw.de/site/index.php. Aufgrund technischer Weiterentwicklungen ist Kommunalstatistik ohne eine funktionierende Geodateninfrastruktur mittlerweile nicht mehr denkbar. Die GDI.SW möchte daher durch beigefügte Umfrage (Anlage) untersuchen, inwieweit das Interesse bei den Städten, Gemeinden und Kreisen Südwestfalens am Aufbau einer interkommunal abgestimmten kleinräumigen Kommunalstatistik vorhanden ist. Ziel ist es, unter Beachtung der kommunalen Planungshoheit im Rahmen der GDI-Initiative eine gemeinsame Verfahrensweise zu entwickeln, um mit geeigneten Instrumenten die informationelle Infrastruktur und die Planungskompetenz innerhalb der Region in den kommenden Jahren entscheidend voran zu bringen.

Anlage: Umfrage Kommunalstatistik / Demografie

3. Informationsveranstaltung INSPIRE-Umsetzung in NRW (März 2012)

Die Informationsreihe zur INSPIRE-Umsetzung in NRW wird fortgesetzt. In zwei Veranstaltungen wird zu dem Vorgehen in NRW bezüglich der bevorstehenden Aufgaben zur Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie 2007/2/EG informiert.

Link zur Veranstaltungsseite (inkl. Tagesordnung sowie Anmeldeformular): GEOportal.NRW

StadtplanPlus auf ETRS89/UTM umgestellt (Februar 2012)

Zum Jahresbeginn 2012 hat die GDI.SW den StadtplanPlus sowie die verwendeten OGC-konformen Kartendienste auf das Lagebezugsystem ETRS89/UTM umgestellt.
Durch den Wechsel der Katasterführung auf den Standard ALKIS sind zusätzliche Anpassungen der Kartendienste für den GDI.SW-Stadtplan vorgenommen worden. Für den Anwender sind die Veränderungen jedoch kaum zu erkennen, das gewohnte Erscheinungsbild bleibt weitestgehend erhalten.

Schulweginformationssystem der Stadt Soest (Dezember 2011)

Für die Prüfung der Länge des Schulweges von der Wohnung des Kindes bis zur Schule stellt die Stadt Soest ein Schulweginformationssystem zur Verfügung.
Über die Wohnanschrift errechnet das System den kürzesten fußläufigen Schulweg, so dass einfach und schnell geprüft werden kann, welches die nächstgelegene Schule ist. (Zum Angebot der Stadt Soest: Schulweginformationssystem)

Das Vorhaben ist gemeinsam mit der Citkomm realisiert worden und verwendet den Stadtplan Südwestfalen für die Ergebnisdarstellung.

Integrationsportal des Kreises Soest verwendet Stadtplan Südwestfalen (April 2011)

Am 1. April 2011 hat Landrätin Eva Irrgang der Öffentlichkeit das neue Integrationsportal des Kreises Soest vorgestellt. In sechs Sprachen werden wichtige Informationen für Migranten an zentraler Stelle präsentiert. Die Institutionen mit Angeboten für Migranten werden auf dem Stadtplan Südwestfalen dargestellt. Die Kartenanwendung basiert auf der Lösung OpenLayers und nutzt die Infrastruktur der GDI.SW. Zum Integrationsportal: http://www.zuhause-im-kreis-soest.de/

2. Informationsveranstaltung INSPIRE-Umsetzung in NRW (März 2011)

Am 08.04.2011 findet in Düsseldorf die zweite Informationsveranstaltung zur INSPIRE-Umsetzung in NRW statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden insbesondere die geodatenhaltenden Stellen des Landes und der Kommunen in NRW über das weitere Vorgehen bezüglich der bevorstehenden Aufgaben zur Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie 2007/2/EG informiert.

Link zur Veranstaltungsseite (inkl. Tagesordnung sowie Anmeldeformular): GEOportal.NRW

INSPIRE - Betroffenheit und Pflichten der Kommunen (Januar 2011)

Um die Betroffenheit der Kommunen bei den Annex I – Themen der INSPIRE Richtlinie näher zur untersuchen, wurde in 2010 eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände und des Landes NRW (Ministerium für Inneres und Kommunales; Bezirksregierung Köln / Geobasis NRW) gebildet. Ihre Erkenntnisse münden in der Handlungsempfehlung "Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur (INSPIRE) - Umsetzung in NRW, Betroffenheit und Pflichten der Kommunen" (ansehen).

Südwestfalen jetzt auch im GEOportal.NRW (Dezember 2010)

Das Land Nordrhein-Westfalen bietet den Nutzern und Anbietern von Geodaten mit dem GEOportal.NRW (www.geoportal.nrw.de) einen zentralen Zugang zu Geodaten in NRW an. Das GEOportal.NRW ist der zentrale Einstieg für die Suche von und den Zugriff auf verteilte Geodatenbestände. Damit dient es zum einen der Realisierung einer Geodateninfrastruktur in NRW und zum anderen der Umsetzung der europäischen INSPIRE-Richtlinie.

Die GDI.SW betreibt bereits seit 2008 den Katalog-Broker, in dem Geodaten, -dienste und Anwendungen aus der Region Südwestfalen registriert, erfasst, gesucht und angezeigt werden können. Seit Dezember 2010 ist der Katalog-Broker GDI.SW erfolgreich in das GEOportal.NRW integriert worden, so dass die Informationen aus der Region Südwestfalen auch über die zentrale Landeslösung zur Verfügung stehen. Dabei werden die Daten nicht kopiert, sondern mittels standardisierter Verfahren (Schnittstellen) im elektronischen Netzwerk bereitgestellt.

Informationen zur Umstellung auf den neuen Standard ALKIS (Juni 2010)

Vor dem Hintergrund der angelaufenen Umstellung auf das Amtliche Liegenschaftskataster Informationssystems (ALKIS®) in Südwestfalen hat die GDI.SW die wichtigsten Informationen in einem Leitfaden zusammengefasst.

Die Zusammenführung der bisher getrennt geführten Register Liegenschaftskarte (ALK) und Liegenschaftsbuch (ALB) führt u.a. auch zu Veränderungen beim Datenaustausch.  Dieser Umstand sowie die weiteren Auswirkungen für Kommunen und weitere Nutzer der Daten werden im Leitfaden beschrieben. Zusätzlich finden Sie dort auch die jeweiligen Ansprechpartner für weitergehende Fragestellungen.

Leitfaden "Der neue Standard für Geodaten" (Februar 2010)

Von der Umstellung auf das einheitliche System ETRS89/UTM sind auch die Städte und Gemeinden in Südwestfalen betroffen. Denn mit der Umstellung der Geobasisdaten durch die Landesvermessung und die Katasterbehörden müssen auch die kommunalen Geofachdaten in das System ETRS89/UTM überführt werden.
Die GDI.SW hat sich bereits frühzeitig mit dem Thema ETRS89/UTM befasst und im Ergebnis ein Konzept zur Umstellung der digitalen Datenbestände abgestimmt. In dem Leitfaden "Der neue Standard für Geodaten" haben wir die wesentlichen Aspekte und Termine zusammengefasst und zeigen in vier Schritten den Weg zur Überführung der kommunalen Geofachdaten auf.
Die fünf Kreise Südwestfalens stehen den Städten und Gemeinden gerne beratend zur Seite und unterstützen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten bei der Umstellung. Bei allen Fragen rund ums Thema ETRS89/UTM wenden Sie sich bitte an die im Leitfaden genannten Ansprechpartner.

Weitere Informationen zur Umstellung ETRS89/UTM

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